Ihre Absicherung in jeder Lebensphase
Das Leben verändert sich – und mit ihm die Anforderungen an Ihre finanzielle Absicherung. Was in jungen Jahren wichtig ist, unterscheidet sich grundlegend von dem, was in der Familienphase oder im Ruhestand zählt. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, welche Vorsorgebausteine in welcher Lebensphase besonders sinnvoll sind – und warum der richtige Zeitpunkt für viele Entscheidungen entscheidend ist.
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Ausbildung & Studium (16–25 Jahre)
Die Weichen werden früh gestellt
Die Zeit der Ausbildung oder des Studiums ist geprägt von Neuanfängen, begrenztem Budget und dem Gefühl, dass Versicherungen noch weit weg sind. Doch genau in dieser Phase können Sie mit minimalen Beiträgen den Grundstein für eine solide Absicherung legen. Der entscheidende Vorteil: In jungen Jahren sind die Beiträge für nahezu alle Versicherungen am niedrigsten, und der Zinseszinseffekt hat die längste Zeit zu wirken.
Viele junge Menschen unterschätzen zudem das Risiko einer Berufsunfähigkeit. Doch gerade psychische Erkrankungen treffen häufig Menschen in den Zwanzigern – und ohne eigene Rücklagen kann das schnell existenzbedrohend werden. Eine früh abgeschlossene BU-Versicherung ist oft 30–50 % günstiger als ein Abschluss mit 35 oder 40.
Auch die Haftpflichtversicherung ist in dieser Phase unverzichtbar: Sobald Sie nicht mehr über die Eltern mitversichert sind (in der Regel mit Ende der Erstausbildung oder spätestens mit 25), benötigen Sie eine eigene Police. Ein versehentlich verursachter Personenschaden kann Forderungen im Millionenbereich nach sich ziehen.
Empfohlene Absicherung in dieser Phase
Berufsunfähigkeitsversicherung
UnverzichtbarJe jünger und gesünder Sie beim Abschluss sind, desto günstiger und einfacher erhalten Sie den Schutz. Als Student oder Azubi sind die Beiträge besonders niedrig. Achten Sie auf eine Nachversicherungsgarantie, damit Sie die Versicherungssumme später ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen können.
Private Haftpflichtversicherung
UnverzichtbarDie wichtigste Versicherung überhaupt. Schützt Sie vor Schadenersatzansprüchen Dritter – und das können schnell Millionenbeträge sein. Ab wenigen Euro im Monat haben Sie einen Grundschutz, der existenzbedrohende Risiken abdeckt.
Vermögenswirksame Leistungen (VL)
EmpfohlenPrüfen Sie, ob Ihr Arbeitgeber VL zahlt – das ist quasi geschenktes Geld, das Sie nur abrufen müssen. Zusammen mit der staatlichen Arbeitnehmer-Sparzulage ein idealer Einstieg in den Vermögensaufbau.
Unfallversicherung
SinnvollErgänzt den BU-Schutz und ist besonders günstig. Zahlt bei dauerhafter Invalidität nach einem Unfall – egal ob beim Sport, im Haushalt oder auf Reisen.
Typische Fehler in dieser Phase
- „Ich bin doch jung und gesund“ – Genau deshalb ist der Abschluss jetzt so günstig und so einfach. Mit 40 und Vorerkrankungen wird es teuer oder unmöglich.
- Altersvorsorge aufschieben – Jeder Monat, den Sie früher beginnen, macht sich durch den Zinseszinseffekt exponentiell bemerkbar.
- VL-Zuschüsse nicht abrufen – Millionen Arbeitnehmer verschenken jährlich Hunderte Euro, weil sie keinen VL-Vertrag haben.
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Berufseinstieg (20–30 Jahre)
Das erste eigene Gehalt richtig nutzen
Der Berufseinstieg markiert einen Wendepunkt: Zum ersten Mal verdienen Sie regelmäßig Geld, und gleichzeitig steigen die Ansprüche an Ihre Absicherung. Sie sind jetzt voll selbst verantwortlich – das Auffangnetz der Eltern entfällt zunehmend. Gleichzeitig haben Sie in dieser Phase einen entscheidenden Vorteil: Zeit. Wer mit 25 beginnt, monatlich 100 € in eine fondsgebundene Altersvorsorge einzuzahlen, hat bei 6 % durchschnittlicher Rendite mit 67 rund 200.000 € – davon sind nur 50.400 € eigene Einzahlungen. Der Rest ist Zinseszinseffekt.
In dieser Phase sollten Sie die Basisabsicherung komplettieren: Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist der wichtigste Baustein, denn Ihr Einkommen ist Ihr größtes Kapital. Dazu kommt die private Haftpflichtversicherung als absolute Grundversicherung. Und: Starten Sie so früh wie möglich mit der Altersvorsorge – selbst kleine Beträge machen über Jahrzehnte einen enormen Unterschied.
Wenn Ihr Arbeitgeber eine betriebliche Altersversorgung (bAV) anbietet, sollten Sie diese unbedingt nutzen. Der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 % ist bares Geld, das Ihnen sonst entgeht. Und durch die Entgeltumwandlung sparen Sie zusätzlich Steuern und Sozialabgaben.
Empfohlene Absicherung in dieser Phase
Berufsunfähigkeitsversicherung
UnverzichtbarFalls noch nicht vorhanden: Jetzt abschließen! Mit gesundem Einstiegsalter sichern Sie sich die besten Konditionen. Die BU-Rente sollte mindestens 75 % Ihres Nettoeinkommens abdecken.
Fondsgebundene Rentenversicherung
UnverzichtbarStarten Sie jetzt mit der Altersvorsorge! Fondsgebundene Produkte bieten über den langen Anlagehorizont die besten Renditechancen. Schon 50–100 € monatlich können über 40 Jahre ein beachtliches Vermögen aufbauen.
Betriebliche Altersversorgung (bAV)
EmpfohlenNutzen Sie den Arbeitgeberzuschuss! Durch Entgeltumwandlung aus dem Brutto sparen Sie Steuern und Sozialabgaben. Von 100 € Beitrag zahlen Sie netto oft nur 50–60 €.
Vermögenswirksame Leistungen
EmpfohlenFalls vom Arbeitgeber angeboten: Unbedingt mitnehmen. Bis zu 40 € pro Monat extra vom Chef, plus mögliche staatliche Sparzulage.
Haftpflicht & Hausratversicherung
UnverzichtbarEigene Haftpflicht ist Pflicht. Mit der ersten eigenen Wohnung kommt die Hausratversicherung dazu – schützt Ihre Einrichtung vor Feuer, Einbruch und Leitungswasser.
Praxis-Tipp: Die 50-30-20-Regel
Eine bewährte Faustformel für die Budgetaufteilung: 50 % des Nettoeinkommens für Fixkosten (Miete, Versicherungen, Lebensmittel), 30 % für persönliche Wünsche und 20 % für Sparen und Vorsorge. Wer es schafft, von Anfang an 20 % beiseitezulegen, baut langfristig ein solides finanzielles Fundament auf.
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Karriere & Single-Phase (25–35 Jahre)
Vermögen aufbauen, während es geht
Sie haben sich beruflich etabliert, das Einkommen steigt, und die Fixkosten sind überschaubar. Die Single- und Karrierephase ist die goldene Zeit des Vermögensaufbaus: Sie haben die finanzielle Flexibilität, um größere Beträge in Ihre Vorsorge zu investieren – und profitieren gleichzeitig noch von einem langen Anlagehorizont.
Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um die Altersvorsorge hochzufahren und steueroptimiert zu sparen. Je nach Einkommen und Beschäftigungsstatus kommen unterschiedliche Produkte infrage: Angestellte profitieren besonders von der bAV und der Riester-Rente, Selbstständige von der BasisRente (Rürup). Die Premium FondsRente 2.0 der WWK bietet für alle eine flexible Lösung mit attraktiven Renditechancen und steuerlichen Vorteilen bei der Auszahlung.
Auch die DuoRente kann in dieser Phase besonders interessant sein: Sie kombiniert die steuerliche Absetzbarkeit der BasisRente mit der flexiblen Auszahlung der FondsRente. Die Steuerersparnis der BasisRente wird direkt als Beitrag für die zweite Rente genutzt – ein cleverer Hebel, der sich besonders bei höherem Einkommen lohnt.
Empfohlene Absicherung in dieser Phase
Premium FondsRente 2.0
UnverzichtbarDie neueste Tarifgeneration der WWK: ETFs, IntelliProtect® 2.0, CashPlan in der Rentenphase und Halbeinkunfteverfahren bei Auszahlung. Ideal für den langfristigen Vermögensaufbau.
WWK DuoRente
EmpfohlenFür Gutverdiener und Steueroptimierung: BasisRente + FondsRente als clevere Kombination. Die Steuerersparnis der BasisRente finanziert eine zweite Rente – doppelter Vermögensaufbau.
BasisRente (Rürup)
Empfohlen für SelbstständigeDie steuerlich am stärksten geförderte Vorsorge: Beiträge bis zu 27.566 € (Alleinstehende) jährlich absetzbar. Besonders für Selbstständige die erste Wahl.
BU-Schutz prüfen und anpassen
UnverzichtbarMit steigendem Einkommen sollten Sie Ihre BU-Rente erhöhen – nutzen Sie die Nachversicherungsgarantie! Die BU-Rente sollte weiterhin mindestens 75 % des Nettoeinkommens abdecken.
Rechenbeispiel: Die Macht des frühen Sparens
Anna beginnt mit 25, monatlich 200 € in eine fondsgebundene Rentenversicherung einzuzahlen. Bei 6 % Rendite hat sie mit 67 rund 395.000 € – davon sind nur 100.800 € eigene Einzahlungen. Ben startet erst mit 35 und zahlt ebenfalls 200 €. Er kommt auf rund 200.000 €. Anna hat fast das Doppelte – allein durch 10 Jahre früheres Starten. Nutzen Sie unseren Zinseszins-Rechner, um Ihr persönliches Ergebnis zu berechnen.
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Partnerschaft & Zusammenziehen (25–40 Jahre)
Gemeinsam stärker absichern
Wenn zwei Menschen ihr Leben zusammenlegen, ändern sich auch die finanziellen Rahmenbedingungen. Gemeinsame Mietkosten, geteilte Ausgaben und häufig ein höheres Gesamteinkommen eröffnen neue Möglichkeiten für die Vorsorge. Gleichzeitig entsteht eine neue Verantwortung: Ihr Partner hängt möglicherweise von Ihrem Einkommen ab – und umgekehrt.
Besonders wichtig in dieser Phase ist die gegenseitige Absicherung für den Todesfall. Unverheiratete Paare haben keinen gesetzlichen Erbanspruch und erhalten keine Witwenrente. Eine Risikolebensversicherung – am besten als überkreuzte Versicherung (jeder versichert den anderen) – ist daher unverzichtbar, wenn Sie zusammen einen Haushalt führen oder gar gemeinsam eine Immobilie finanzieren.
Auch die Haftpflichtversicherung lässt sich als Paar oft günstiger gestalten: Viele Tarife decken den Lebenspartner ohne Aufpreis mit ab. Prüfen Sie, ob eine Zusammenlegung der Policen sinnvoll ist.
Empfohlene Absicherung in dieser Phase
Risikolebensversicherung
Unverzichtbar für PaareGegenseitige Absicherung im Todesfall – besonders wichtig für unverheiratete Paare, die keinen gesetzlichen Erbanspruch haben. Als überkreuzte Versicherung besonders steuereffizient.
Altersvorsorge aufstocken
EmpfohlenMit zwei Einkommen und geteilten Kosten haben Sie mehr Spielraum für die Vorsorge. Erhöhen Sie Ihre Sparrate oder starten Sie einen zweiten Vorsorgebaustein.
Riester-Rente (bei Heirat)
Sinnvoll bei HeiratVerheiratete Paare können die Riester-Zulagen optimal nutzen: Auch der nicht erwerbstätige Partner erhält Anspruch auf die volle Zulage (über einen Sockelbeitrag von 60 €/Jahr).
Checkliste für Paare
- Haftpflichtversicherung: Zusammenlegen oder Partnertarif
- Risikolebensversicherung: Gegenseitige Absicherung prüfen
- Begünstigte in bestehenden Verträgen aktualisieren
- Gemeinsame Vorsorgestrategie entwickeln (Wer spart wie viel?)
- Bei Heirat: Riester-Zulagen und Steuervorteile neu berechnen
- Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht erstellen
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Familiengründung & Kinder (28–45 Jahre)
Verantwortung übernehmen – für die ganze Familie
Mit der Geburt eines Kindes verschieben sich alle Prioritäten. Plötzlich sind Sie nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich, sondern für Menschen, die vollständig von Ihnen abhängen. Die Absicherung der Familie wird zum zentralen Thema: Was passiert, wenn ein Elternteil stirbt? Was, wenn der Hauptverdiener berufsunfähig wird? Und wie sorgt man am besten für die finanzielle Zukunft der Kinder?
Die Risikolebensversicherung ist in dieser Phase absolut unverzichtbar. Experten empfehlen eine Versicherungssumme von mindestens dem 5-fachen des Jahres-Nettoeinkommens – damit die Familie mehrere Jahre ohne den Hauptverdiener finanziell versorgt ist und laufende Kredite getilgt werden können. Bei Alleinverdiener-Haushalten kann auch das 8- bis 10-fache sinnvoll sein.
Gleichzeitig ist die Familiengründung der perfekte Zeitpunkt, um mit der Kindervorsorge zu beginnen. Schon 25 € im Monat können über 18 Jahre bei 6 % Rendite zu rund 10.000 € anwachsen – und wenn Sie die Laufzeit bis zum 25. oder 30. Lebensjahr des Kindes verlängern, wird der Zinseszinseffekt noch beeindruckender. Die WWK bietet mit der Premium FondsRente Kids, Protect Kids und dem Starterpaket drei maßgeschneiderte Lösungen für jedes Budget.
Empfohlene Absicherung in dieser Phase
Risikolebensversicherung
UnverzichtbarMindestens das 5-fache des Jahres-Nettoeinkommens als Absicherung. Bei laufendem Immobilienkredit zusätzlich die Restschuld einrechnen. Beide Elternteile sollten abgesichert sein – auch der nicht erwerbstätige Partner leistet unbezahlbare Familienarbeit.
WWK Kindervorsorge-Paket
EmpfohlenGeben Sie Ihrem Kind einen finanziellen Vorsprung: Premium FondsRente Kids für den Vermögensaufbau, Protect Kids mit BU-Schutz ab Kindheit (ohne spätere Gesundheitsprüfung!), Starterpaket als günstiger Einstieg.
Riester-Rente
Unverzichtbar für FamilienMit Kindern wird Riester besonders lohnend: 300 € Kinderzulage pro Kind pro Jahr kommen zur Grundzulage von 175 € hinzu. Eine Familie mit zwei Kindern erhält bis zu 775 € staatliche Förderung jährlich!
BU-Versicherung anpassen
UnverzichtbarMit Familie steigt die Verantwortung: Erhöhen Sie die BU-Rente per Nachversicherungsgarantie (Ereignis „Geburt eines Kindes“ ohne erneute Gesundheitsprüfung).
Unfallversicherung für die Familie
SinnvollErgänzender Schutz für die ganze Familie. Besonders für Kinder wichtig, die noch keinen BU-Schutz haben und über die gesetzliche Unfallversicherung (Schul-UV) nur eingeschränkt abgesichert sind.
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Eigenheim & Immobilienfinanzierung (30–50 Jahre)
Den Traum vom Eigenheim richtig absichern
Der Kauf oder Bau einer Immobilie ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens. Ein Immobilienkredit läuft typischerweise 20–30 Jahre und bindet einen erheblichen Teil des Einkommens. Umso wichtiger ist es, dieses Engagement richtig abzusichern: Was passiert mit der Finanzierung, wenn der Hauptverdiener stirbt oder berufsunfähig wird? Was, wenn ein Feuer oder ein Leitungswasserschaden das Haus beschädigt?
Die Risikolebensversicherung ist bei einer Immobilienfinanzierung Pflicht. Sie sollte mindestens die Restschuld des Kredits abdecken – idealerweise als fallende Versicherungssumme, die parallel zur Tilgung sinkt. So ist die Bank immer bedient, ohne dass die Familie das Eigenheim aufgeben muss. Viele Banken verlangen eine Risikoleben sogar als Bedingung für die Kreditvergabe.
Dazu kommen die klassischen Sachversicherungen: Die Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude selbst vor Feuer, Sturm, Hagel und Leitungswasser. In Zeiten des Klimawandels wird auch der Elementarschadenschutz (Hochwasser, Überschwemmung, Erdrutsch, Erdbeben) immer wichtiger – er ist in der Standardpolice meist nicht enthalten und muss separat eingeschlossen werden.
Empfohlene Absicherung in dieser Phase
Risikolebensversicherung (Restschuldabsicherung)
UnverzichtbarDie Versicherungssumme sollte die Restschuld des Immobilienkredits abdecken. Fallende Versicherungssumme möglich, die parallel zur Tilgung sinkt – das spart Beiträge.
Wohngebäudeversicherung
Unverzichtbar für EigentümerSchützt das Gebäude vor Feuer, Sturm, Hagel, Leitungswasser. Achten Sie unbedingt auf den Einschluss von Elementarschäden (Hochwasser, Überschwemmung)!
Hausratversicherung
EmpfohlenSchützt Ihre gesamte Einrichtung, Elektronik und Wertgegenstände. Passen Sie die Versicherungssumme an den tatsächlichen Wert Ihres Hausrats an (Quadratmeter-Pauschale oder individuelle Berechnung).
Berufsunfähigkeitsversicherung
UnverzichtbarMit laufendem Immobilienkredit wird die BU noch wichtiger: Ihre BU-Rente muss nicht nur den Lebensunterhalt, sondern auch die Kreditrate abdecken.
Häufig vergessene Bausteine bei der Immobilie
- Elementarschadenschutz – In der Standard-Gebäudepolice oft nicht enthalten. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse unverzichtbar.
- Glasversicherung – Besonders bei großen Glasflächen (Wintergarten, Glasfassade) sinnvoll.
- Photovoltaik-Versicherung – Solaranlagen auf dem Dach brauchen eigenen Schutz vor Hagel, Blitz und technischen Schäden.
- Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht – Falls Sie vermieten: Pflichtversicherung für Vermieter.
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Vorsorge-Check & Konsolidierung (50–60 Jahre)
Die entscheidenden Jahre vor dem Ruhestand
Sie haben den Großteil Ihres Berufslebens hinter sich, die Kinder werden selbstständig, und der Ruhestand rückt in greifbare Nähe. Diese Phase ist entscheidend: Jetzt geht es darum, vorhandene Vorsorgeverträge zu prüfen, Lücken zu schließen und die Weichen für eine optimale Auszahlung zu stellen.
Ein professioneller Vorsorge-Check ist in diesem Alter Gold wert. Lassen Sie alle bestehenden Verträge – gesetzliche Rente, bAV, private Vorsorge, Riester, Rürup – zusammenstellen und berechnen Sie Ihre voraussichtliche Gesamtrente. Die meisten Menschen sind überrascht, wie groß die Lücke zwischen dem aktuellen Nettoeinkommen und der voraussichtlichen Rente ist. Diese Lücke jetzt zu kennen, gibt Ihnen noch die Möglichkeit, gegenzusteuern.
Besonders wichtig wird in dieser Phase auch die Pflegevorsorge. Das Risiko, pflegebedürftig zu werden, steigt mit dem Alter deutlich an. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten – die verbleibende Lücke beträgt in einem Pflegeheim oft 1.500–2.500 € monatlich. Je später Sie eine Pflegeversicherung abschließen, desto teurer wird sie.
Empfohlene Absicherung in dieser Phase
WWK PflegeRente
UnverzichtbarSchließen Sie jetzt die Pflegelücke, bevor die Beiträge noch weiter steigen. Die WWK PflegeRente zahlt eine monatliche Rente ab Pflegegrad 2 und befreit Sie im Pflegefall von der Beitragszahlung.
Premium FondsRente 2.0 (Einmalbeitrag)
EmpfohlenVorhandenes Kapital steueroptimiert anlegen: Mit einem Einmalbeitrag in die FondsRente profitieren Sie nach 12 Jahren vom Halbeinkunfteverfahren. Ideal für Ersparnisse oder auslaufende Lebensversicherungen.
BasisRente (Sonderzahlung)
Empfohlen für GutverdienerNutzen Sie die letzten Berufsjahre für Sonderzahlungen in die BasisRente – die steuerliche Absetzbarkeit bringt eine sofortige Steuerersparnis, die höher sein kann als bei jeder anderen Anlage.
Vorsorge-Check & Rentenberechnung
UnverzichtbarLassen Sie alle Vorsorgeverträge professionell prüfen: Gesetzliche Rente, bAV, Riester, Rürup, private Vorsorge. Wie groß ist Ihre Versorgunglücke? Unsere Berater erstellen eine übersichtliche Rentenprojektion für Sie.
Wichtige Fragen in dieser Phase
- Wie hoch wird meine gesetzliche Rente voraussichtlich sein?
- Reichen meine privaten Vorsorgebausteine, um die Lücke zu schließen?
- Soll ich meine Altersvorsorge eher als Rente oder als Einmalbetrag auszahlen?
- Ist meine Pflegevorsorge ausreichend?
- Kann ich die Risikolebensversicherung reduzieren (Kinder selbstständig, Kredit getilgt)?
- Wie kann ich auslaufende Sparverträge steueroptimiert reinvestieren?
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Ruhestand & Rentenphase (ab 60 Jahre)
Den Ruhestand genießen – finanziell abgesichert
Sie haben es geschafft: Der Ruhestand beginnt. Jetzt geht es darum, die Früchte Ihrer jahrelangen Vorsorge zu ernten und gleichzeitig Ihr Vermögen zu schützen. Die wichtigsten Entscheidungen betreffen die Art der Auszahlung (Rente oder Kapital?), die steuerliche Optimierung und die Absicherung gegen Pflegebedürftigkeit.
Bei der Rentenversicherung der 3. Schicht haben Sie die Wahl zwischen einer lebenslangen monatlichen Rente und einer Einmalauszahlung. Die Rente bietet lebenslange Sicherheit: Sie erhalten garantierte monatliche Zahlungen, egal wie alt Sie werden. Die Einmalauszahlung bietet mehr Flexibilität, trägt aber das Langlebigkeitsrisiko – das Geld kann aufgebraucht sein. Beide Varianten haben unterschiedliche Steuervorteile: Die monatliche Rente wird mit dem günstigen Ertragsanteil besteuert (oft nur 17–22 % des Betrags), die Einmalauszahlung profitiert vom Halbeinkunfteverfahren.
Nutzen Sie unseren Anlagevergleich, um die steuerlichen Auswirkungen beider Varianten für Ihre persönliche Situation durchzurechnen.
Im Ruhestand wird auch die Pflegevorsorge zum zentralen Thema. Das Risiko, pflegebedürftig zu werden, steigt mit dem Alter dramatisch: Bei den 80- bis 85-Jährigen liegt die Pflegequote bereits bei über 30 %. Ohne private Pflegevorsorge müssen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen den Eigenanteil aus dem Vermögen oder dem laufenden Einkommen bestreiten. Die Kinder können seit 2020 erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von 100.000 € herangezogen werden (Angehörigen-Entlastungsgesetz).
Empfohlene Maßnahmen in dieser Phase
Steueroptimierte Auszahlungsstrategie
UnverzichtbarLassen Sie sich beraten, ob eine lebenslange Rente oder eine Einmalauszahlung für Ihre Situation günstiger ist. Der Unterschied kann mehrere Tausend Euro pro Jahr betragen. Die WWK bietet mit dem CashPlan auch einen flexiblen Mittelweg.
Pflegevorsorge
UnverzichtbarFalls noch nicht vorhanden: Prüfen Sie dringend eine private Pflegezusatzversicherung. Die gesetzliche Pflegeversicherung lässt eine Lücke von 1.500–2.500 € monatlich.
Bestattungsvorsorge
SinnvollEntlasten Sie Ihre Angehörigen von den Kosten und der Organisation. Eine Bestattung kostet in Deutschland durchschnittlich 5.000–10.000 €.
Vermächtnisplanung
EmpfohlenRegeln Sie Ihre Nachfolge rechtzeitig: Testament, Schenkungen zu Lebzeiten, Begünstigungen in Versicherungsverträgen. So minimieren Sie die Erbschaftsteuer und stellen sicher, dass Ihr Vermögen nach Ihren Wünschen verteilt wird.
Checkliste für den Ruhestand
- Rentenauskunft einholen und alle Einnahmequellen zusammenstellen
- Auszahlungsstrategie für private Vorsorge festlegen (Rente vs. Kapital)
- Pflegevorsorge prüfen oder abschließen
- Sachversicherungen an neue Lebensumstände anpassen
- Risikolebensversicherung: Brauchen Sie sie noch?
- Testament und Vorsorgevollmacht aktualisieren
- Patientenverfügung erstellen oder überprüfen
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