Warum die Absicherung der Baufinanzierung so wichtig ist
Der Kauf einer Immobilie ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens. Eine Baufinanzierung erstreckt sich in der Regel über 20 bis 30 Jahre und bindet einen erheblichen Teil des monatlichen Einkommens. In dieser langen Zeitspanne können Schicksalsschläge eintreten, die die finanzielle Situation der Familie grundlegend verändern.
Tod, schwere Krankheit oder Berufsunfähigkeit des Hauptverdieners können dazu führen, dass die monatlichen Kreditraten nicht mehr bedient werden können. Im schlimmsten Fall droht der Verlust der Immobilie durch Zwangsversteigerung, genau dann, wenn die Familie ohnehin in einer schwierigen Lage ist. Eine durchdachte Absicherungsstrategie schützt vor diesem Szenario und gibt allen Beteiligten Sicherheit.
Risikolebensversicherung: Schutz für die Hinterbliebenen
Die Risikolebensversicherung ist der wichtigste Baustein bei der Absicherung einer Immobilienfinanzierung. Sie zahlt im Todesfall des Versicherten eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen aus, mit der die Restschuld des Immobilienkredits getilgt werden kann.
Besonders empfehlenswert für Immobilienbesitzer ist die fallende Risikolebensversicherung (auch annuitätisch fallend genannt). Bei dieser Variante sinkt die Versicherungssumme über die Laufzeit parallel zur Restschuld des Darlehens. Da das Risiko für den Versicherer mit der Zeit abnimmt, sind die Beiträge deutlich günstiger als bei einer Risikolebensversicherung mit konstanter Summe.
Die WWK PremiumRisk Risikolebensversicherung bietet flexible Gestaltungsmöglichkeiten, die exakt auf die Laufzeit und Tilgungsstruktur Ihrer Baufinanzierung abgestimmt werden können. So zahlen Sie nur für den Schutz, den Sie tatsächlich brauchen.
Berufsunfähigkeitsversicherung: Einkommen absichern
Während die Risikolebensversicherung im Todesfall greift, schützt die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) bei Verlust der Arbeitskraft zu Lebzeiten. Statistisch gesehen wird etwa jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens berufsunfähig, sei es durch Erkrankungen des Bewegungsapparats, psychische Leiden oder Unfälle.
Die Folgen für Immobilienbesitzer sind gravierend: Das Einkommen bricht teilweise oder vollständig weg, während die Kreditraten weiterlaufen. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht in den meisten Fällen bei Weitem nicht aus, um die laufenden Kosten inklusive Kreditrate zu decken.
Eine BU-Versicherung sollte so kalkuliert werden, dass die monatliche Rente mindestens die Kreditrate plus die wichtigsten Lebenshaltungskosten abdeckt. Ideal ist eine Absicherung von 70 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens. Je jünger und gesünder Sie beim Abschluss sind, desto günstiger fallen die Beiträge aus.
Wohngebäudeversicherung: Die Immobilie selbst schützen
Neben der Absicherung der Kreditnehmer muss auch die Immobilie selbst geschützt werden. Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden am Gebäude durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab. In vielen Fällen verlangen auch die finanzierenden Banken den Nachweis einer Wohngebäudeversicherung als Voraussetzung für die Kreditvergabe.
Wichtige Leistungsbausteine, die Sie berücksichtigen sollten:
- Feuerversicherung: Deckt Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion und Implosion ab. Im Totalschadensfall wird der Wiederaufbauwert erstattet.
- Leitungswasserschäden: Schützt vor den Folgen geplatzter Rohre oder defekter Armaturen, eine der häufigsten Schadenursachen im Wohngebäudebereich.
- Sturm und Hagel: Übernimmt die Kosten für Schäden an Dach, Fassade und anderen Gebäudeteilen durch Unwetter.
- Elementarschadenversicherung: Erweitert den Schutz um Naturgefahren wie Überschwemmung, Starkregen, Erdrutsch und Erdbeben. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse wird dieser Zusatzbaustein immer wichtiger.
Familien mit Hypothek: Besonders gefährdet, besonders schützenswert
Familien mit Kindern und einer laufenden Hypothek gehören zu den finanziell verwundbarsten Gruppen. Häufig basiert die Finanzierung auf dem Einkommen eines oder beider Partner, während gleichzeitig die Kosten für Kinderbetreuung, Ausbildung und den täglichen Bedarf bedient werden müssen. Ein Einkommensausfall trifft hier besonders hart.
Eine umfassende Absicherungsstrategie für Familien mit Immobilienfinanzierung sollte daher immer drei Säulen umfassen: eine Risikolebensversicherung zur Tilgung der Restschuld im Todesfall, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zur Sicherung der laufenden Kreditraten bei Arbeitskraftverlust und eine Wohngebäudeversicherung zum Schutz des Gebäudes selbst.
Lassen Sie sich individuell beraten, um die Versicherungssummen und Laufzeiten exakt auf Ihre Finanzierungsstruktur und Lebenssituation abzustimmen. So stellen Sie sicher, dass Ihr Eigenheim auch in schwierigen Zeiten Ihr sicherer Hafen bleibt.
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