Riester oder BasisRente: Welche Förderung passt zu Ihnen?

Person unterschreibt Vorsorgevertrag

Zwei Wege zur geförderten Altersvorsorge

Deutschland fördert die private Altersvorsorge über zwei zentrale Instrumente: die Riester-Rente (Schicht 2) und die BasisRente / Rürup-Rente (Schicht 1). Beide werden steuerlich begünstigt, funktionieren aber grundlegend unterschiedlich. Die richtige Wahl hängt von Ihrem Einkommen, Ihrer Familiensituation und Ihrem beruflichen Status ab.

Die Riester-Rente im Überblick

Die Riester-Rente wurde speziell für Arbeitnehmer entwickelt und fördert über Zulagen und Steuervorteile:

Der Eigenbeitrag für die volle Förderung beträgt 4 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulagen, mindestens aber 60 Euro pro Jahr.

Die BasisRente im Überblick

Die BasisRente (Rürup-Rente) richtet sich an alle Steuerpflichtigen und fördert ausschließlich über Steuervorteile:

Der direkte Vergleich: Wer profitiert wovon?

Riester lohnt sich besonders für:

BasisRente lohnt sich besonders für:

Kombination: Beides gleichzeitig nutzen

Riester-Rente und BasisRente schließen sich nicht gegenseitig aus. Arbeitnehmer können beide Produkte parallel nutzen und so die Förderung maximieren. Eine bewährte Kombination:

So nutzen Sie die Stärken beider Systeme und bauen ein diversifiziertes Vorsorgeportfolio auf.

Fazit: Es kommt auf Ihre Situation an

Es gibt kein „besser" oder „schlechter" – nur „passender". Familien mit Kindern und normalem Einkommen profitieren typischerweise stärker von der Riester-Rente. Gutverdiener, Selbstständige und Menschen ohne Kinder sind mit der BasisRente meist besser bedient. Und für viele Arbeitnehmer ist die Kombination beider Produkte die optimale Lösung.

Vergleichen Sie die WWK Produkte in unserer Übersicht steueroptimierte Altersvorsorge oder nutzen Sie unseren Produktfinder, um die passende Lösung für Ihre Situation zu finden.

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