ETF-Sparpläne in der Rentenversicherung: Das Beste aus zwei Welten

Börsencharts und Finanzdaten auf einem Bildschirm

Was sind ETFs und warum sind sie so beliebt?

Exchange Traded Funds (ETFs) haben die Geldanlage revolutioniert. Diese börsengehandelten Indexfonds bilden einen Marktindex wie den MSCI World oder den DAX passiv nach und bieten Anlegern damit eine breit gestreute Investition zu niedrigen Kosten. Die jährlichen Verwaltungsgebühren liegen oft unter 0,3 Prozent – ein Bruchteil dessen, was aktiv gemanagte Fonds kosten.

Der Erfolg gibt dem Konzept recht: Studien zeigen, dass die meisten aktiv gemanagten Fonds ihren Vergleichsindex auf lange Sicht nicht schlagen. ETFs bieten daher ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für den langfristigen Vermögensaufbau.

ETFs im Versicherungsmantel: So funktioniert es

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung mit ETF-Option wird Ihr Sparbeitrag nicht klassisch verzinst, sondern in ausgewählte ETFs investiert. Sie profitieren damit von den Renditechancen der globalen Aktienmärkte und genießen gleichzeitig die Vorteile eines Versicherungsvertrags.

Die Kombination funktioniert wie ein Sparplan: Monatlich fließt Ihr Beitrag in die gewählten ETFs. Durch den Cost-Average-Effekt kaufen Sie bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger. Über einen langen Anlagezeitraum gleichen sich Schwankungen aus und das Vermögen wächst stetig.

Viele Versicherer bieten mittlerweile eine breite Palette an ETFs an, von globalen Aktien-ETFs über Anleihen-ETFs bis hin zu spezialisierten Themen-ETFs für Nachhaltigkeit oder Technologie.

Steuerliche Vorteile des Versicherungsmantels

Hier liegt der entscheidende Vorteil gegenüber einem reinen ETF-Depot bei einer Bank:

Flexibilität und Sicherheit kombinieren

Moderne fondsgebundene Rentenversicherungen bieten eine hohe Flexibilität. Sie können in der Regel den Beitrag anpassen, Zuzahlungen leisten oder bei Bedarf Teilauszahlungen vornehmen. Auch die Fondsauswahl lässt sich während der Laufzeit ändern, ohne dass steuerliche Nachteile entstehen.

Für sicherheitsorientierte Anleger gibt es zudem Garantiekonzepte, die einen Teil des eingezahlten Kapitals absichern. So genannte Hybridprodukte kombinieren ETF-Investments mit einer Beitragsgarantie und bieten damit einen Mittelweg zwischen Renditechancen und Sicherheit.

Für wen eignet sich die ETF-Rentenversicherung?

Eine ETF-basierte Rentenversicherung eignet sich besonders für Anleger mit einem langen Anlagehorizont von mindestens 15 bis 20 Jahren. Je länger die Laufzeit, desto stärker wirken der Zinseszinseffekt und die steuerlichen Vorteile des Versicherungsmantels.

Auch für Gutverdiener, die ihren Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft haben, ist das Modell attraktiv, da keine laufende Besteuerung der Erträge erfolgt. Und wer Wert auf eine lebenslange Rente legt, findet in der Rentenversicherung eine Garantie, die ein reines ETF-Depot nicht bieten kann: die Absicherung gegen das sogenannte Langlebigkeitsrisiko.

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