Krankheitsausfall-Rechner

Was passiert finanziell bei langer Krankheit?

Eine längere Erkrankung trifft die meisten Arbeitnehmer völlig unvorbereitet – nicht nur gesundheitlich, sondern auch finanziell. Nach der Lohnfortzahlung sinkt das Einkommen auf Krankengeld-Niveau, und nach 78 Wochen fällt es komplett weg (Aussteuerung). Dieser Rechner zeigt Ihnen Monat für Monat, wie sich Ihr Einkommen entwickelt und wie groß die Lücke zu Ihren Fixkosten wird.

Beschäftigungssituation

Einkommen

Monatliche Fixkosten

Krankheitsdauer

Übersicht Einkommensausfall

Monat für Monat: Ihr Einkommen bei Krankheit

Hintergrund: Lohnfortzahlung, Krankengeld & Aussteuerung

Lohnfortzahlung (6 Wochen): Gemäß Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) zahlt der Arbeitgeber in den ersten sechs Wochen (42 Kalendertage) einer Krankheit das volle Gehalt weiter. Die Lohnfortzahlung gilt je Krankheit – bei einer neuen Diagnose beginnt die Frist erneut.

Krankengeld (bis 78 Wochen): Ab der 7. Woche zahlt die gesetzliche Krankenkasse Krankengeld. Es beträgt 70 % des Bruttoeinkommens, maximal 90 % des Nettos. Abzüglich der Sozialversicherungsbeiträge (ca. 11,4 %) verbleiben in der Regel deutlich weniger als das bisherige Nettoeinkommen.

Aussteuerung (ab Monat 19): Nach 78 Wochen (ca. 18 Monaten) endet der Krankengeldanspruch. Der Arbeitnehmer wird „ausgesteuert“. Ohne weitere Ansprüche (z. B. Erwerbsminderungsrente) fällt das Einkommen auf null.

Krankentagegeldversicherung: Eine private Krankentagegeldversicherung schließt die Lücke zwischen Krankengeld und Nettoeinkommen. Besonders für Selbstständige ohne Krankengeldanspruch ist diese Absicherung existenziell wichtig.

Krankentagegeld-Absicherung planen?

Schützen Sie Ihr Einkommen bei Krankheit – wir finden die passende Lösung.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren

Vereinfachte Modellrechnung. Die tatsächlichen Ergebnisse können abweichen. Die Berechnung basiert auf den gesetzlichen Regelungen 2026 und dient ausschließlich der Orientierung. Keine Rechts- oder Steuerberatung.