Wie groß ist Ihre Versorgungslücke bei Erwerbsminderung?
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) sichert Arbeitnehmer ab, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten können. Doch die Hürden sind hoch und die Leistung reicht meist nicht aus. Berechnen Sie hier, wie hoch Ihre EM-Rente voraussichtlich wäre – und wie groß die Lücke zu Ihrem tatsächlichen Bedarf ist.
Persönliche Angaben
Gesetzliche Rentenversicherung
Abschlag
Ihr Bedarf
Volle Erwerbsminderung (< 3 Std./Tag)
Halbe Erwerbsminderung (3–6 Std./Tag)
Empfehlung: Benötigte BU-Rente
Vergleichsübersicht
Hintergrund: Erwerbsminderungsrente vs. Berufsunfähigkeit
Volle Erwerbsminderung: Wer weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kann (in irgendeinem Beruf), erhält die volle EM-Rente. Die Prüfung bezieht sich auf den allgemeinen Arbeitsmarkt – nicht auf den erlernten oder zuletzt ausgeübten Beruf.
Halbe Erwerbsminderung: Wer noch 3–6 Stunden täglich arbeiten kann, erhält nur die halbe EM-Rente. In der Praxis fehlen aber oft entsprechende Teilzeitstellen, sodass faktisch kaum Einkommen erzielt werden kann.
Zurechnungszeit: Um jüngere Versicherte nicht zu benachteiligen, wird bei der EM-Rentenberechnung so getan, als hätte der Versicherte bis zum 67. Lebensjahr weiter Beiträge gezahlt (mit dem bisherigen Durchschnitt). Diese „Zurechnungszeit“ erhöht die Entgeltpunkte und damit die Rente.
Warum BU besser schützt als EM: Die private Berufsunfähigkeitsversicherung leistet bereits, wenn Sie Ihren konkreten Beruf zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben können. Keine abstrakte Verweisung auf andere Tätigkeiten. Die Leistung ist vertraglich garantiert und unabhängig von Behördenentscheidungen.
Vereinfachte Modellrechnung. Die tatsächlichen Ergebnisse können abweichen. Rentenwert 2026 (West): 39,32 € (Näherungswert). Netto-EM-Rente vereinfacht mit ca. 15 % Abzug für KV, PV und Steuer. Keine Rechts- oder Steuerberatung. Die Berechnung dient ausschließlich der Orientierung und ersetzt keine individuelle Rentenberatung.